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28. März 2025
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Kurzmitteilung der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion
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Aktueller Stand der Kollektivunterkünfte für Asylsuchende und Geflüchtete

Der Zustrom von Asylsuchenden ist in den ersten Monaten des Jahres 2025 leicht rückläufig, der Personenbestand in den Kantonen aber weiterhin hoch. Bis zum 24. März 2025 wurden dem Kanton Bern 417 Personen von den Bundesasylzentren zugewiesen. Davon sind 188 Personen Geflüchtete aus der Ukraine (Schutzstatus S). Alle Personen können heute in oberirdischen Unterkünften leben.

Per 1. April 2025 wird die Kollektivunterkunft (KU) Twannberg eröffnet. Sie steht unter der Leitung des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Bern und wird schrittweise in Betrieb genommen. Es können maximal 144 Personen untergebracht werden. In diesem Integrationszentrum werden Personen aus verschiedenen Ländern untergebracht. Kinder werden in einem ersten Schritt in Twann eine Willkommensklasse besuchen. Die Erreichbarkeit der ehemaligen Ferienanlage wird durch einen eigens eingerichteten Busbetrieb sichergestellt. Dieser steht auch der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung.

Die Kapazität der KU im ehemaligen Tiefenauspital in der Stadt Bern wird per 1. April 2025 erweitert. Die KU Tiefenau hat eine maximale Kapazität von 820 Betten, wovon mit der Erweiterung nun 492 zur Verfügung stehen. Die Stadt Bern als regionale Partnerin im Asylwesen des Kantons hat den Betrieb ihrer Asylunterkünfte der Heilsarmee übertragen.

Per Anfang 2025 wurde die KU Grosshöchstetten in Betrieb genommen. Zurzeit leben dort 123 Personen aus dem Asylbereich. Sie wird vom SRK Kanton Bern betrieben und bietet Platz für 150 Personen.

Wie bereits kommuniziert, wird der Betrieb der KU Gurnigelbad in der Gemeinde Riggisberg per Ende April 2025 eingestellt. Die Unterkunft wird in den Reservebestand des Kantons überführt. Bereits seit Ende Januar 2025 ist die KU Brünig geschlossen.

Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion und die regionalen Partner im Asylwesen danken allen Mitarbeitenden, den Gemeinden, den Organisationen und Freiwilligen sowie der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit.

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